“Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind.
Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.”
(Albert Schweitzer)
Schon sehr oft in meinem Leben “wusste” ich, dass ich sicherlich unglücklich bin. Und dabei klagte ich meist auf hohem Niveau. Doch das ist es wahrscheinlich, was mein scheinbares “Unglück” ausmachte. Ich hatte gar nicht wirklich was zu klagen oder etwas, was mich wirklich unglücklich machte. Darum konnte ich mich in so manche Kleinigkeit, die nicht in meine rosarote Zuckerwattewelt passte, hineinsteigern und als großes Unglück empfinden. Ich bin in gewisser Weise verwöhnt, musste nie große Verluste und/ oder Entbehrungen verarbeiten lernen. Wuchs in einem liebevollen Elternhaus auf, wo mir alles ermöglicht wurde und wo ich bis zu dem Punkt unterstützt und begleitet wurde, an dem ich nun stehe.
Und dieser Punkt, diese Momentaufnahme in meinem Leben ist ein wirklich glücklicher. Ich bin sehr froh, diesen Moment – dieses Glück – erleben zu dürfen. Doch noch viel glücklicher macht micht (vielleicht ist das das wahre Glück), dass ich es erkenne. Ich betrachte mein Leben, diesen aktuellen Zeitraum, in dem alles wundervoll ist und kann ganz bewusst und voller Überzeugung sagen: “Ja, ich bin glücklich!”
Und dafür danke ich Dir.





